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Physiotherapie - Therapien

Hinweis:

Die Behandlungen werden auf Rezept oder privat durchgeführt. Notwendige Verordnungen erhalten Sie von Ihrem behandelnden Arzt.

Bindegewebsmassage

Am Körper können Bindegewebszonen erkennbar sein, wenn in der Zone reflektorische Störungen vorhanden sind. Die Bindegewebsmassage wirkt durch Zugreiz auf Rezeptoren der Haut, Unterhaut und des Gefäßbindegewebes und kann somit die Störung beeinflussen.

CranioSacrale Therapie

Die CranioSacrale Therapie (CST) ist eine sanfte Behandlungsmethode, die sich als Teilgebiet der Osteopathie entwickelt hat. Es ist ein manuelles Verfahren, in dem Handgriffe überwiegend im Bereich des Schädels und des Kreuzbeins ausgeführt werden. Die CST hilft Blockaden und Traumen, die zu Verspannungen im Körper führen, ausfindig zu machen und sie zu korrigieren. Ziel ist es, Spannungen im CranioSacralen System auszugleichen und damit ein Gleichgewicht im CranioSacralen Rhythmus wieder herzustellen.

CMD – Craniomandibuläre Dysfunktion / Funktionsstörung des Kiefergelenks

Craniomandibuläre Dysfunktion ist ein Überbegriff für strukturelle, funktionelle und psychische Fehlregulationen des Kiefergelenkes und den darauf einwirkenden Muskeln. CMD-Patienten leiden u.a. häufig unter Kopfschmerzen und Schwindel, Zähneknirschen, Kiefergelenksknacken, Schulter-Nacken-Verspannungen und Rückenschmerzen. Über gezielte Techniken werden muskuläre Verspannungen reduziert und Schmerzen vermindert.

Colonbehandlung

ist eine Reflexzonenmassage des Dickdarms bei der 5 Punkte im Atemrhythmus behandelt werden.

Fußreflexzonentherapie

Wenn wir die Füße als Spiegelbild des ganzen Menschen betrachten, sind doch in den Reflexzonen der Füße alle Strukturen des Körpers vertreten. Fußreflexzonenbehandlung ist keine Heilbehandlung, sondern so etwas wie künstliches Barfußlaufen mit System. Hat der Therapeut die Beweglichkeit der Füße verbessert, die Elastizität im Vorfuß gesteigert, Knoten und Verhärtungen ausgeräumt und den Patienten zu flexiblen Schuhwerk motiviert, dann steht dieser auch wieder mit beiden Füßen fest am Boden.

KGG - Krankengymnastik am Gerät

Diese Behandlungsform ist eine gerätegestützte Krankengymnastik, welche in Kleingruppen unter Anleitung und Korrektur eines Physiotherapeuten durchgeführt wird. Die Behandlungspläne werden individuell erstellt, eine Therapiestunde dauert 60 Min. Die Kosten werden von der Krankenkasse übernommen. Das Behandlungsziel ist eine Muskelkräftigung und somit eine Verbesserung der Belastungstoleranz im täglichen Leben. Die Anfälligkeit für Rückenschmerzen wird deutlich reduziert.

Kinesiotaping

Das Kinesiotaping ist eine unterstützende Therapieform, die zur Schmerzlinderung und zur Bewegungsverbesserung dient. Es kann die Hand des Therapeuten keinesfalls ersetzen, sondern nur positiv ergänzen. Durch die besondere Anlagetechnik eines erfahrenen Therapeuten wirkt das Tape durchblutungsfördernd, stoffwechselverbessernd und somit schmerzlindernd. Obwohl es kaum Studien über das Tapen gibt, hat es sich im Praxisalltag und auch im Sport durchaus bewährt. Die Krankenkassen unterstützen diese Therapieform leider kaum, daher müssen die Patienten die Kosten für ein Tape selbst tragen, die zwischen 10 und 25 Euro liegen.

Krankengymnastik

In der Krankengymnastik werden verschiedene, spezielle Behandlungsmethoden und -techniken angewand. Diese können aktiv oder passiv sein und verbessern die Beweglichkeit, Muskelkraft, Koordination, Haltung, Gleichgewicht, Schmerzzustand und das Herzkreislaufsystem. Ziel ist das Wiedererreichen der Funktionstüchtigkeit und Beschwerdefreiheit im Alltag und im Berufsleben.

Manuelle Therapie- im Maitland Konzept

Bei dieser Behandlungsmethode wird der Körper passiv und aktiv untersucht. Diese Tests stellen die Basis der Behandlungen dar. Der menschliche Körper wird immer als Ganzes betrachtet und dementsprechend auch als Ganzes untersucht und therapiert. Hervorzuheben ist, dass im Maitland-Konzept immer wieder neu beurteilt und nach Problemlösungen/Behandlungsansätzen gesucht wird. Das primäre Behandlungsziel (die Schmerzfreiheit) wird über passive Mobilisationen der Gelenke, Muskulatur und Nerven erreicht.

Manuelle Lymphdrainage / Komplexe physikalische Entstauungtherapie

Das Lymphgefäßsystem ist ein Drainagesystem, welches Lymphe aus der Peripherie in den venösen Blutkreislauf transportiert. Nach Operationen oder Erkrankungen kann diese Funktion gestört sein und es kommt zu Ödemen. Über gezielte Grifftechniken unterstützen wir das Lymphgefäßsystem, damit das Ödem schneller abtransportiert werden kann. Eine begleitende Kompressionstherapie mit Wickelungen unterstützt den Behandlungserfolg.

Massage klassisch (KMT)

Unter den klassischen Massagetechniken versteht man die manuelle, mechanische Anwendung der Massagegrundgriffe Streichungen, Knetungen, Friktionen, Klopfungen und Vibrationen sowie deren Kombinationen und Variationen. Die Massage dient der Regulation des Muskeltonus, der Schmerzlinderung, der Verbesserung der Durchblutung und der Entstauung.

MTT- medizinische Trainingstherapie

Bei der medizinischen Trainingstherapie (MTT) ist das Therapiemittel die Bewegung, bzw. Bewegungsabläufe. Prinzipiell kommen in der MTT Methoden zum Einsatz, die die Ausdauer, die Kraft und die Koordination verbessern und damit die Mobilität erhöhen. Beispiele dafür sind das Fahrradergometer als Ausdauertraining – Gerätetraining (auch spezielle Kleingeräte) oder isometrische Übungen zur Steigerung der Muskelkraft. Die MTT eignet sich vor allem als Anschlußmaßnahme an eine physiotherapeutische Behandlungsserie, um den erreichten Zustand zu festigen und zu stabilisieren.

Mulligan-Concept

Das Mulligan-Concept ist ein manuelles Therapiekonzept. Es handelt sich um eine struktur- und gelenkschonende Möglichkeit aktive Bewegungen in die klassische Manuelle Therapie zu integrieren. Oberstes Gebot der Mulligan Therapie ist die Schmerzfreiheit. Hier liegt der große Vorteil in der Therapie. Sie nimmt den Schmerz und der Patient kann schmerzfrei seine Übungen durchführen und die drohende Chronifizierung des Schmerzes kann verhindert werden.

Periostmassage

ist eine Reflexzonenbehandlung, die über eine gezielte Reizsetzung auf die Knochenhaut mit an und abschwellenden Druck einher geht.

Rückenschule

Im Büro verbringen wir die meiste Zeit im Sitzen, wir benutzen Aufzüge und Rolltreppen statt zu Fuß zu gehen. Viele der sogenannten Zivilisationskrankheiten sind unter anderem auf einen Mangel an Bewegung zurückzuführen; vor allem Rückenleiden haben sich zu einer echten *Volkskrankheit* entwickelt. Durch ein gezieltes Bewegungsprogramm und rückenfreundliches Alltagsverhalten kann Rückenleiden effektiv vorgebeugt werden. In diesem Kurs lernen Sie in Theorie und Praxis rückenschädigende Verhaltensweisen zu erkennen und zu vermeiden, sowie spezielle Übungen zur Stärkung und Stabilisierung der Muskulatur und Verbesserung der Körperhaltung.

Segmentmassage

Gehört auch zur Reflektorischen Massagetherapie. Zentraler Behandlungsschwerpunkt ist hier die Wirbelsäule. Hier werden Massagegriffe über Zug in die Tiefe ausgeführt.

Sling-Trainer / STT

Der Sling-Trainer ist ein Trainingsgerät für den ganzen Körper. Durch die vibrierende Instabilität der Seile wird das Muskelsystem der lokalen Stabilisatoren aktiviert. Alle Gelenke, speziell die im Bereich der Wirbelsäule, werden durch gezielte Übungen stabilisiert. Die Trainingsintensität kann individuell angepasst werden.

Sportphysiotherapie

Die Sportphysiotherapie beinhaltet sowohl Betreuung am Spielfeldrand, Trainingsbetreuung, aber vor allem auch Rehabilitation nach Verletzungen im Sport. Hier ist es nicht von Relevanz, ob es sich um einen Freizeit- oder Profisportler handelt, denn jeder möchte nach einer Verletzung wieder seinen Sport ausüben können. Die Nachbetreuung besteht aus Kraftaufbau, Kraftausdauer und ganz besonders aus einem sensomotorischen Koordinationstraining zur Stabilisierung des betroffenen Gelenkes oder der betroffenen Struktur. Da musste erst ein Jürgen Klinsmann mit seinen „Gurus“ aus den USA kommen, seine Fußballer mit Therapieband um die Beine gewickelt über den Platz hüpfen lassen, bis das Koordinationstraining zwar noch belächelt, aber immerhin als wichtig empfunden wurde. In anderen Sportarten, z.B. Handball, gehört dieses „Wackeltraining“ schon seit Jahren fest in den Trainingsplan. Die Sportphysiotherapie ist eine gute Ergänzung zur eigentlichen Krankengymnastik, da die Intensität der Therapie bei Sportlern deutlich erhöht und sportartspezifisch angepasst werden muss, damit er nach einer Verletzungen ohne Einschränkungen wieder in den Sport zurückkehren kann.

Stabi-Stab (Schwingstab)

Durch den Stabi-Stab wird die stabilisierende Tiefenmuskulatur u.a. der Wirbelsäule auf einfache und effektive Weise gekräftigt. Bei dem Training mit dem Stabi-Stab, arbeiten die tiefen Rückenstrecker, die gesamte Bauchmuskulatur, sowie der Beckenboden gegen die auf den Körper einwirkende Schwingung. Der Stabi-Stab ist das ideale Trainingsgerät für Rücken- und Gelenkserkrankungen, wird aber auch zur Haltungsverbesserung und dem Figurtraining gerne eingesetzt.

Triggerpunkt-Therapie

Die Triggerpunkt-Therapie ist eine Behandlung, die hauptsächlich die Muskulatur anspricht. Schmerzen und Funktionsstörungen des Bewegungssystems können unterschiedliche Ursachen haben, häufig liegt der Ursprung in den Muskeln. Durch Überlastung und / oder traumatische Überdehungen entstehen sogenannte Triggerpunkte. Diese werden in der Triggerpunkt-Therapie behandelt, mit dem Ziel ein myofasziales Schmerzsyndrom zu verhindern.